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Eine ereignisreiche Saison neigt sich dem Ende - Der Rückblick

Juni 2015

Das Jahr neigt sich zwar nicht dem Ende, aber die diesjährige Bezirksliga-Saison tut es. Für uns war es eine Saison mit Höhen und Tiefen, allerdings eine, die vom Gesamtabschneiden her viel besser war als die letzte.
Nach der letzten Saison war das Ziel für diese Saison immer noch der Klassenerhalt, allerdings sollte dieser nicht erst am vorletzten Spieltag mit Ach und Krach erreicht werden, sondern gerne schon früher. Dementsprechend ging Trainer Olaf Eggert auch die Vorbereitung an. Mit den Neuzugängen Metin Gök, Cetin Gök, Patrik Meyer, Kevin Suckow und Vedat Cakabay sollte zudem eine Mannschaft geformt werden, die in ein bis zwei Jahren durchaus wieder in der oberen Tabellenregion angreifen kann.
In den Vorbereitungsspielen konnte man durchaus sehen, dass dies auch möglich sein kann, wenn man noch ein paar Prozente drauflegen kann.

Im ersten Pflichtspiel der Saison ging es dann in der ersten Pokalrunde gegen den SV Bliedersdorf. Ein knapper 3:2 Sieg reichte dementsprechend zum Weiterkommen, nächster Gegner war die VSV Hedendorf/Neukloster. Nach einer deutlichen Niederlage war die Pokalsaison auch schon wieder beendet, ebenso wie die Amtszeit von Trainer Olaf Eggert, was zu dem Zeitpunkt für den Verein und die Mannschaft schon überraschend kam.

Also stand man wiedermal ohne Trainer da kurz vor dem Punktspielauftakt.
Christian Vogt, Michael Wiebusch und Kapitän Florian Bitow trainierten die Mannschaft erst einmal vorübergehend.
Kurz vor dem ersten Spiel gegen den TSV Lamstedt wurde dann ein Name aus dem Hut gezaubert, mit dem niemand gerechnet hätte: Udo Rathjens. Der Stützpunktrainer hatte wieder Lust auf Fussball, wobei der Posten beim VfL in dem Moment sehr gut passte.
Allerdings konnte auch er in den ersten vier Spielen nicht viel eingreifen, da Anfangs einfach die Bindung zur Mannschaft fehlte, die auch Udo natürlich erstmal kennenlernen musste.
Am 5.Spieltag gab es dann endlich den ersten Sieg gegen RW Wesermünde, am Spieltag darauf sogar den zweiten Sieg gegen den TSV Wiepenkathen.
Mit gestärkter Brust ging es also endlich richtig in die Saison, allerdings erteilten die anschließenden Niederlagen gegen den TV Langen und den FC Oste/Oldendorf der Mannschaft wieder einen herben Dämpfer.
Was dann folgen sollte hätte niemand für möglich gehalten.
Neun Spiele in Folge ohne Niederlage, zwischenzeitlich eine Siegesserie von Sechs Spielen in Folge sorgten dafür, dass wir uns aus dem Keller der Tabelle erstmal deutlich verabschieden konnten.

Und auch im Jahr 2015 sollte es anfangs gut für uns aussehen.
Mit Mert Gürel und Mehmet Deger stießen zwei neue Spieler zur Mannschaft hinzu, jedoch gingen auch zwei. Mit Patrik Meyer (Rückkehr zum SSV Hagen) und Kevin Suckow, der schon in der Hinrunde für die zweite Mannschaft auflief, verabschiedeten sich zwei aus der Mannschaft.
Vom 19. bis zum 26. Spieltag blieb die Truppe von Trainer Rathjens wieder ohne Niederlage. Fünf Unentschieden und Drei Siege standen am Ende im Spielplan und ebenso der Klassenerhalt, der am 25. Spieltag durch ein 4:0 gegen den SV Bliedersdorf perfekt gemacht werden konnte.
In den letzten vier Spielen schlich sich allerdings wieder der Schlendrian ein und man musste sich viermal in Folge geschlagen geben. 
Heißt im Umkehrschluss für die neue Saison, das man auch bis zum Ende durchziehen muss und nicht nur bis zum erreichten Ziel.

Fazit der Saison `14/15:
Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich die Mannschaft gefangen und eine durchaus respektable Saison gespielt, womit nicht jeder gerechnet hätte.
In der neuen Saison wird sich die Mannschaft allerdings in einem kleinen Umbruch wieder finden.
Michael Wiebusch und Christian Vogt werden aller Vorrausicht nach die Fußballschuhe an den Nagel hängen, Andre Arends und Roman Rode gehen Ihren weiteren Weg beim SSV Hagen, Torwart Tim Schwabe zieht es zum SV Bliedersdorf und Maximilian Dahlke wird erstmal eine kleine Pause einlegen.
Mit den Neuzugängen Ferhat Yaman (TuSv Bützfleth), Burak Cakar (TuS Güldenstern Stade II), Julian Kuball (SV Ahlerstedt/Ottendorf II) und Andre Martens (SV Lurup) konnten die Abgänge erst einmal kompensiert werden, jedoch besteht durchaus noch Handlungsbedarf auf der ein oder anderen Position.

Wir möchten uns hier noch einmal ausdrücklich bei allen Bedanken, die in der vergangenen Saison uns unterstützt, mit uns mitgefiebert oder sich bei jedem Spiel für uns aufgeopfert haben bedanken! Zu einer Mannschaft gehört auch immer das drum herum, also Fans, Verantwortliche, Trainer, Betreuer, Ordner, Stadionsprecher und und und.
Vielen Dank dafür, dass Ihr immer wieder Zeit und Nerven für uns habt!

Im nächsten Jahr wird dann wieder von vorne angegriffen, bis dahin:

NUR DER VFL


Mert Gürel wechselt von TuS Güldenstern zum VfLStade

09.03.15

Viele wussten es vielleicht, andere noch nicht.

In der Wechselperiode im Winter konnten wir uns mit Mert Gürel verstärken. Mert spielte bei der SV Drochtersen/Assel und beim Ortsnachbarn TuS Güldenstern und konnte dort jeweils gute Erfahrungen im Herrenbereich sammeln.

Im gestrigen Spiel gegen den FC RW Wesermünde bestritt Mert seinen ersten Pflichtspiel Einsatz für den VfL und weitere sollen dazukommen!

Du hast dich gut bei uns eingelebt und wir hoffen, dass du weiterhin viel Spaß bei uns haben wirst!

Herzlich Willkommen Mert!


Udo Rathjens und der VfL sind sich einig

08.11.14

Udo Rathjens auch im nächsten Jahr der "Chef" 
 

Der VfL Stade hat vorzeitig die Zusammenarbeit mit Udo Rathjens vertraglich festgehalten. In der kommenden Saison ´15/´16 wird der erfahrene Trainer weiter an der Seitenlinie stehen.

Erst Anfang August als Trainer verpflichtet, hatte Udo keine leichte Aufgabe zu bewältigen, dessen er sich bewußt war. Gestartet mit 3 Niederlagen, danach 2 Siege, folgten wieder 2 Rückschläge. Mit dem Remis gegen Hedendorf ging es dann nur noch bergauf. Ab da wurden 5 Siege eingefahren und das Tabellenklettern ging los.

Es hat sich etwas bewegt im Team und das ist wohl die Handschrift von Udo Rathjens.

"UDO TUT GUT"


Zwillinge stabilisieren den VfL Stade

07.11.14

Ihr Lebensmotto: Tunneln oder getunnelt werden. Metin (links) und Cetin Gök haben sich schnell an den härteren Bezirksliga-Fußball gewöhnt und sind mittlerweile Leistungsträger beim VfL Stade. „Wir wurde super von der Mannschaft aufgenommen“ sagt Cetin. Der 19-jährige Verteidiger drückt noch die Schulbank und will sein Abitur machen. Sein vier Minuten ältere Bruder Metin macht eine Ausbildung am Hamburger Flughafen. Die Zwillinge sind richtige Altländer Jungs, in Buxtehude geboren und in Jork aufgewachsen. Ihr Vater Mehmet betreibt in Jork ein Lebensmittelgeschäft. Als Metin nach feinem Solo gegen Güldenstern II ein Tor erzielt hatte, lief er jubelnd und gestenreich Richtung Tribüne. Dort stand sein Vater, der nach der Arbeit noch zum Spiel gekommen war. Eine Seltenheit. „Also habe ich mich so bedankt“, sagt Metin. Foto Bröhan

 

STADE. Der eine spielt im Sturm, der andere in der Abwehr. Der Stürmer ist 1,79 Meter groß, der Innenverteidiger 1,94. Metin und Cetin Gök sind zweieiige Zwillinge, und die beiden 19 Jahre alten Talente haben maßgeblichen Anteil an der Erfolgsserie, die der VfL Stade nach der Krise während des Saisonbeginns in der Fußball-Bezirksliga jetzt hingelegt hat. Mit 16 Punkten aus den vergangenen sechs Spielen haben sich die Stader vom vorletzten auf den sechsten Platz geschossen.

Quelle: Stader Tageblatt

 

Foto: Jörg Struwe

Es ist die erste Herrensaison für Metin Gök, den Stürmer, und Cetin Gök, den Innenverteidiger. Bis auf die härtere Gangart sei die Umstellung nicht allzu groß gewesen, sagen sie. Mit der gesamten Mannschaft brauchten sie aber eine Weile, bis sie in der Bezirksliga angekommen waren. Wegen des sommerlichen Türkeiurlaubs stieg Metin verspätet in die Vorbereitung ein, und Cetin verpasste sogar die ersten drei Saisonspiele. So verpassten die Neuzugänge auch die turbulente Anfangszeit beim VfL Stade samt Trainerrücktritts. „Und dass Udo Rathjens dann kurz vor Saisonbeginn gekommen ist, war für mich besonders schön“, sagt Metin. Der Stürmer kannte den Stützpunkt-Trainer schon, weil er während seiner Jugend in der Kreisauswahl war.

Während der Findungsphase zwischen Trainer und Mannschaft stellte Rathjens seinen einstigen Auswahlspieler meist als offensiven Linksaußen auf. Ein Irrtum. „Ich wollte dann schon zu Udo gehen und ihn darauf ansprechen“, sagt Metin, aber Rathjens sei ihm dann zuvorgekommen und hat den Stürmer zentral in die Spitze gestellt. So wie er insgesamt einige Positionswechsel vorgenommen hat, um die jetzige Erfolgsformation zu finden. „Die Sturmspitze liegt Metin viel besser, seine Quote spricht für ihn“, sagt Rathjens. Acht Tore hat der Stürmer mittlerweile erzielt. Er sei im Laufe der Saison auch immer ruhiger und abgeklärter vorm Tor geworden, sagt Rathjens. Für sein Alter agiert auch Cetin schon sehr abgeklärt und ruhig als Innenverteidiger. Und seine Technik erlaubt es ihm, die spielerische Lösung von hinten heraus zu suchen.

Die gebürtigen Jorker, geboren in Buxtehude, haben beim TuS Jork mit dem Kicken begonnen. Beide im Sturm. Seinerzeit hat Cetin seinem kleineren Bruder, der aber vier Minuten älter ist, immer die Vorlagen gegeben. In dieser Saison reichte es zu einer. „Aber ich komme ja auch nicht mehr so oft nach vorne“, sagt Cetin. Über die Jahre sei er von Position zu Position immer weiter nach hinten gerückt. „Als Innenverteidiger habe ich meine Position jetzt aber gefunden.“ Die Brüder loben gegenseitig ihre Technik. Der Stürmer sagt, dass der Verteidiger für dessen Größe ein schlechtes Kopfballspiel vorm gegnerischen Tor hat. Der Verteidiger kritisiert am Stürmer, dessen schlechtes Spiel ohne Ball, sprich sein Defensivverhalten.

Ihre fußballerische Ausbildung ist nicht so schlecht: Beim TuS Jork hatte es die Talente, die auch jede freie Minute auf dem „Gummiplatz“ in Jork am Bolzen waren, nicht lange gehalten. Zwei Jahre spielten sie in der Jugend bei A/O, dann noch zwei beim JFV A/O/Heeslingen, danach ein Jahr beim VfL Stade und ihr letztes Juniorenjahr beim neu gegründeten JFV Stade.

Im ersten A/O-Jahr war die Laufbahn von Stürmer Metin fast schon beendet. Weil sein linkes Bein wesentlich kürzer war als das rechte, musste er sich operieren lassen. „Damals war der Größenunterschied zwischen uns noch heftiger“, sagt er lächelnd. Er musste eine Saison aussetzen. Die Ärzte hatten ihm geraten, das Fußballspielen ganz zu lassen. „Es war schlimm, nur zu- gucken zu können“, sagt er. Also hat er sich zurückgekämpft. Und sein Körper spielte auch mit. Metin lächelt, als er das erzählt.

Die gut gelaunten Kämpfer Metin und Cetin Gök tun dem VfL Stade offensichtlich gut.


Rathjens arbeitet an vielen Baustellen

30.08.14

 

Der Stützpunkttrainer Udo Rathjens wirkte während der ersten vier Saisonspiele des VfL Stade teilweise ratlos. Die vier Niederlagen offenbarten viele Baustellen.

Der Klassenerhalt in der Bezirksliga wird eine „Herkulesaufgabe“, sagte Rathjens nach dem 0:6 beim TSV Altenwalde am vergangenen Spieltag.

Foto Bröhan

STADE. Während die TuS Güldenstern Stade am Freitagabend auf der Camper Höhe ein Landesliga-Spiel bestreitet, bittet Udo Rathjens seine Bezirksliga-Fußballer des VfL Stade zum Training in Ottenbeck. Es ist nach vier Niederlagen innerhalb von zwei englischen Wochen die erste Woche, in der der neue Trainer „in Ruhe Aufbautraining“ machen kann. Der große Traditionsverein steckt in seiner größten Fußball-Krise: Es droht der Abstieg in die Kreisliga. 

Die Krise begann schon in der vergangenen Saison, als der VfL Stade nach dem Abstieg aus der Landesliga nur knapp dem Abstieg aus der Bezirksliga entkam. Mit Boris Gröne, der zum wieder in die Landesliga aufgestiegenen Stadtrivalen Güldenstern wechselte, verlor der VfL Stade seinen Topstürmer. Die Zugänge versprechen Talent, kommen aber aus unterklassigen Ligen. Und dann trat Trainer Olaf Eggert nach der Pokalniederlage kurz vor Saisonbeginn aus gesundheitlichen Gründen zurück. Der VfL Stade wankte gewaltig, konnte sich glücklich schätzen, dass er erst verspätet am 13. August in die Saison starten musste. Dann gelang der Überraschungscoup: Einen Tag vor dem Spiel präsentierte der VfL Stade Stützpunkttrainer Udo Rathjens als neuen Trainer. Der B-Lizenz-Inhaber freute sich, nach zwölf Jahren Abstinenz auf die „große Herausforderung“ und startete optimistisch in die beiden englischen Wochen: So lerne er die Mannschaft gleich richtig kennen und er befürchte keinen Fehlstart.

Der Fehlstart ist nun mit null Punkten perfekt. Dass er zwischen den Spielen nur eine Trainingseinheit hatte, schmeckte Rathjens nach den Niederlagen freilich überhaupt nicht. Das Kennenlernen hatte er sich anders vorgestellt. Die Mannschaft legte viele Baustellen offen. Vor allem die vergangenen zwei Niederlagen gegen den ASC (1:4) und Altenwalde (0:6) waren „desolate Auftritte“. „So dürfen wir uns nicht vorführen lassen“, sagt Rathjens. Beide Pleiten offenbarten, dass der VfL Stade ohne die Routiniers und Führungsspieler Steffen Kamps, Michael Wiebusch und Christian Vogt fast nicht konkurrenzfähig ist. „Das ist natürlich gefährlich, dass wir auf bestimmte Spieler nicht verzichten können“, sagte Rathjens am Montag. Die drei sind nun wieder an Bord und trainierten diese Woche, die erste komplette Trainingswoche, die Rathjens so herbeisehnte, mit.

Während dieser Woche hat die ganze Mannschaft voll mitgezogen, sagte Rathjens beim gestrigen Abschlusstraining, der dritten Einheit. „Die Spieler sind bereit und willig.“ Diese Bereitschaft macht den Stützpunkttrainer trotz der frustrierenden Spiele optimistisch und kämpferisch, sagt er. Rathjens weiß, wo es ansetzen muss. In dieser Woche lag der Schwerpunkt auf der Abwehrarbeit, dem Passspiel und der Kondition. „Wir können nur über den Kampf zum Erfolg kommen, also brauchen wir Kondition“, sagt Rathjens. Das Defensivverhalten und die Positionsaufgaben ließ er am gestrigen Freitag abermals trainieren. Nach der Praxis ging es noch an die Taktiktafel. „Gerade unsere Viererkette stand zuletzt nicht sicher genug“, sagt Rathjens. Alles, was man sich für ein Spiel vornehme, werde durch eklatante Fehler und schnelle Gegentore zunichte gemacht.

Siege werden danach aber erst durch eigene Tore gefeiert. Dass dem VfL Stade im Sturm die „Durchschlagskraft fehlt“, stellte Rathjens schon nach dem ersten Spiel fest, als die Mannschaft genügend Chancen hatte, aber keine nutzte. Die mangelnde Substanz offenbart sich im Sturm am meisten. Der VfL Stade schickt hier Dominik Zielke als Konterstürmer aufs Feld. Der fehlt gesperrt im jetzigen Heimspiel gegen Wesermünde (Sonntag 15 Uhr). Einzige Alternative: der gelernte Torhüter Atdhe Ramuka. Der abgewanderte Gröne kämpft bei Güldenstern mit drei weiteren reellen Stürmern um einen Stammplatz, hinzu kommen beim Landesliga-Aufsteiger drei offensiv gefährliche Flügelspieler.

Auf diesen Konkurrenzkampf muss Rathjens verzichten. „Bis auf zwei, drei Positionen stellt sich die Mannschaft von alleine auf“, sagt Rathjens. Reagieren könne der VfL Stade derzeit nicht, bis zum Winter muss die derzeitige Mannschaft bestehen. Rathjens ist sich aber sicher, dass die Mannschaft bezirksligareif ist, wenn sie so weiter arbeite wie bisher. Mit seinem Latein am Ende sei er nicht, sagt er und lächelt. Ein Erfolgserlebnis wäre aber sehr hilfreich.

Quelle: Stader Tageblatt


1. Spieltag 13.08.2014

VfL Stade - TSV Lamstedt  0:2

Udo Rathjens beobachtet nachdenklich

Das erste Spiel verdeutlicht die Herausforderung für den neuen Trainer des Bezirksligisten VfL Stade. 

Am Montagabend ist Udo Rathjens Trainer beim Fußball-Bezirksligisten VfL Stade geworden und hat sich der Mannschaft vorgestellt (das TAGEBLATT berichtete). Am Mittwochabend hat der Stützpunkttrainer nach zwölf Jahren erstmals wieder an der Seitenlinie gestanden als Verantwortlicher einer Herrenmannschaft. Das erste Punktspiel der Saison hat der VfL Stade gegen den TSV Lamstedt mit 0:2 verloren. Rathjens beobachtete das Spielgeschehen recht unbeeindruckt, er brauche noch Zeit, um die Mannschaft kennen zu lernen, um dann besser eingreifen zu können, so der B-Lizenz-Trainer.

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Udo Rathjens nach einer vergebenen Chance des VfL Stade. Der Trainer ist kein Mann der großen Gesten. Foto Bröhan

Am Montagabend ist Udo Rathjens Trainer beim Fußball-Bezirksligisten VfL Stade geworden und hat sich der Mannschaft vorgestellt (das TAGEBLATT berichtete). Am Mittwochabend hat der Stützpunkttrainer nach zwölf Jahren erstmals wieder an der Seitenlinie gestanden als Verantwortlicher einer Herrenmannschaft. Das erste Punktspiel der Saison hat der VfL Stade gegen den TSV Lamstedt mit 0:2 verloren. Rathjens beobachtete das Spielgeschehen recht unbeeindruckt, er brauche noch Zeit, um die Mannschaft kennen zu lernen, um dann besser eingreifen zu können, so der B-Lizenz-Trainer.

Udo Rathjens hatte 2002 nach 20 Jahren als Trainer von sieben ersten Herrenmannschaften, unter anderem TuS Güldenstern Stade und SV Ahlerstedt/Ottendorf, eine „Pause gebraucht“ und war direkt in das DFB-Stützpunkt-Programm gegangen. Nun wieder an der Seitenlinie zu stehen, vor allem so plötzlich und ohne Vorbereitung, habe er „als sehr positiv“ empfunden. „Die Lust ist auf jeden Fall da“, sagt Rathjens trotz der Niederlage. Die VfL-Verantwortlichen haben ihn überzeugt, den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Olaf Eggert zu ersetzen. Rathjens hat „diese Herausforderung“ angenommen. „Es ist natürlich keine leichte Situation“, sagt Rathjens nach dem Spiel, er könne noch nicht wirklich Einfluss nehmen auf das Spielgeschehen, weil er die Mannschaft noch nicht kenne.

Rathjens scheint kein Trainer der großen Gesten und lautstarken Anweisungen zu sein. Dann mit dem laut werden, könne sich schnell ändern, sagt er und verweist auf die jetzige Kennlernphase. Während des Spiels gibt Rathjens gezielte Anweisungen, immer bedacht und im ruhigen Ton, spricht die Spieler zumeist persönlich an. Den Großteil der 90 Minuten steht er mit den Händen in die Hüften gestemmt da und beobachtet, ruhig. Den Zeigefinger oder die ganze Hand reibend am Kinn ist auch oft zu sehen, mit nachdenklicher Miene. Erstmals lauter wird Rathjens in der 25. Minute, als Michael Wiebusch einen Zweikampf gewonnen hat und vor ihm ein freies Mittelfeld lockt. „Tempo, Tempo, Tempo“, ruft Rathjens. Wiebusch folgt und wird gefoult. Zwei Mal wird der neue Trainer noch ähnlich laut, da fordert er Ordnung in der zweiten Halbzeit. Ein Mal klatscht er drei Mal in die Hände, eher verhalten, und fordert die Mannschaft auf, die Positionen einzunehmen vor einem Freistoß, mahnend, aber nicht laut. Die Gegentore nimmt Rathjens regungslos auf, ebenso die wenigen großen Chancen des VfL. Er beobachtet. Ab der 65. Minute geht sein Blick dann des Öfteren nach unten und er schüttelt ihn leicht nach misslungenen Offensivaktionen. Aber nur kurz. Dann beobachtet er wieder, nachdenklich.

„Phasenweise hat die Mannschaft ganz ordentlich gespielt“, stellt Rathjens fest, aber die Abschlussschwäche ist eklatant. „Das ist schade, dass wir unsere ersten Chancen nicht genutzt haben“, sagt er.

Gerade aufgrund der Chancenvielfalt hat Lamstedt verdient gewonnen, ohne spielerisch überzeugt zu haben. Am Sonnabend kommt schon D/A II. „Die sind mindestens zwei Nummern besser als Lamstedt“, sagt Rathjens. Er hat eine, seine erste, Trainingseinheit, um die Mannschaft etwas besser kennen zu lernen. Rathjens wollte die Herausforderung.

VfL Stade - TSV Lamstedt 0:2

Die Statistik

Tore: 0:1 (44.) Lünstedt, 0:2 (73.) Lünstedt.

VfL Stade: Bitow, A. Zielke, Wohlau, Arends, Wiebusch, Kamps, Gök (76. Rode), Vogt, Cakabay (59. Zimmermann), D. Zielke, Ramuka.

Zuschauer: 100

Quelle: Stader Tageblatt

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Udo Rathjens neuer Trainer der 1. Herren

Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell +++ Aktuell

11.08.14

Mit großer Freude möchten wir Euch unseren neuen Trainer Udo Rathjens vorstellen. Udo ist aktuell als Stützpunktausbilder und Trainer des NfV Kreis Stade aktiv und wird sich ab sofort auch als Trainer des VfL beweisen. 



Wir wünschen Ihm viel Erfolg und werden alles geben, damit es beim VfL mit Ihm wieder bergauf geht !

Willkommen beim VfL, Udo !

PS: Auch hier nochmal ein Riesenapplaus und ein dickes Danke an unsere drei "Veteranen" Michael Wiebusch, Florian Bitow und Christian Vogt, die in den letzten zwei Wochen mit viel Engagement und Geduld das Training geleitet haben!

Danke Jungs!


1. Herren: Olaf Eggert nicht mehr VfL-Trainer

02.08.14

VfL-Trainer Olaf Eggert hört auf

Zwei Tage vor dem Saisonstart braucht der VfL Stade einen neuen Coach

Zwei Tage vor dem Saisonstart in der Bezirksliga stehen die Fußballer des VfL Stade ohne Trainer da. Der Trainer der 1. Fußballmannschaft des VfL Stade, Olaf Eggert, hat aus gesundheitlichen Gründen um sofortige Auflösung seines bis zum Saisonende 2014/15 geltenden Vertrages gebeten. Der VfL hat diesem Wunsch entsprochen. Die Saisonvorbereitung wird zunächst vom erfahrenen Spielertrio Florian Bitow, Christian Vogt und Michael Wiebusch weitergeführt, bis ein neuer Trainer gefunden ist. (kw)

Wir als Mannschaft wünschen dir alles Gute und viel Kraft dabei, das deine Gesundheit schnell wieder auf einem besseren Stand ist!


Spannungsbogen ist gespannt

16.05.14

STADE. Es ist für mindestens eine Fußball-Saison das letzte Stadtderby zwischen dem VfL Stade und der TuS Güldenstern Stade. Güldenstern kehrt als Meister der Bezirksliga zurück in die Landesliga. Gastgeber VfL Stade kämpft noch gegen den Abstieg. Einmal mehr ist das Drehbuch mit perfektem Spannungsbogen geschrieben.

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Olaf Eggert, Trainer des VfL Stade, hätte sein erstes Stader Stadtderby freilich gern ohne Krimicharakter bestritten. „Wenn wir nicht in Abstiegsnot wären und Güldenstern als Meister kommt, dann hätte man sich auf ein richtig geiles Fußballspiel freuen können“, sagt Eggert. Nun sei der Erfolgsdruck auf Seiten seiner Mannschaft schlicht zu groß. „Wir brauchen so schnell wie möglich noch einen Dreier“, sagt Eggert. Bei diesen Voraussetzungen könne er dieses ewig brisante Derby nicht genießen. Durch die Vorgeschichte werde Güldenstern auch nicht nach Ottenbeck kommen, um Punkte leichtfertig zu verschenken – trotz der schon errungenen Meisterschaft.

Mit dieser sofortigen Rückkehr in die Landesliga haben Trainer Martin König und seine Mannschaft ihr vor der Saison ausgegebenes Ziel eindrucksvoll realisiert. Unvergessen für sie bleibt aber diese 0:3-Niederlage beim VfL Stade in der vergangenen Landesliga im Endspurt der Saison. Seinerzeit stand der VfL Stade schon als Absteiger fest, Güldenstern stand in der Tabelle ähnlich da wie jetzt der VfL (hat drei Spieltage vor Saisonende vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz) – und verlor verdient durch einen völlig uninspirierten Auftritt. Güldenstern-Trainer Martin König relativiert in diesem Zusammenhang: Er habe vor allem den Abstieg nicht vergessen.

Der Unfall ist behoben. „Ich bin froh, dass wir so schnell wie möglich die Meisterschaft perfekt gemacht haben“, sagt König.

Nach der vergangenen Saison, und nach dem überraschenden Abstieg von Güldenstern trotz der noch gewonnenen Punkte nach dem Derby, beherrschte ein Thema und eine Meinung die Fußball-Szene: Diese verschenkten Punkte gegen den VfL Stade bedeuteten Güldensterns Rutsch in die Bezirksliga.

Die jetzige, frisch gekrönte Meister-Mannschaft wird also motiviert ins vorerst letzte Stadtderby gehen. König relativiert abermals: „Es ist schön, dass wir beruhigt in die letzten Derbys (auch noch gegen Wiepenkathen und ASC Estebrügge) gehen können.“ Aber natürlich wolle der Meister auch weiterhin siegen, stellt König klar.

Zum Bild: Noch einmal einen Sieg bejubeln, dann hätte der VfL Stade den Klassenerhalt in der Bezirksliga Lüneburg 4 fast geschafft: Für Stürmer Boris Gröne (Zweiter von links) und Mario Scheffler (Zweiter von rechts) ist das Derby gegen Meister Güldenstern Stade das Spiel gegen ihren zukünftigen Verein. Gröne, mit 15 Treffern bester VfL-Torschütze, ist laut Trainer Olaf Eggert aber außer Form. Ein Einsatz ist fraglich. Im Heimspiel der vergangenen Landesliga-Saison erzielte Gröne zwei Treffer beim 3:0-Sieg des VfL gegen Güldenstern. Hier freuen sich auch die VfL-Routiniers Christian Vogt (links) und Michael Wiebusch. Foto Bröhan
 
Quelle: Stader Tageblatt
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Wie der Dino

29.04.14

Fünf Spieltage vor Saisonende kämpfen in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 4 acht Mannschaften gegen den Abstieg – die Hälfte der Liga. Vier Mannschaften wird es treffen. Es kann jede treffen. Der Tabellenletzte TSV Stotel hat 22 Punkte. Der VfL Stade hat als Tabellenzehnter 29 Punkte. Der TSV Lamstedt rangiert mit 28 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz, das ist von oben betrachtet der erste Abstiegsplatz.

Der einst große wie stolze VfL Stade kämpft in dieser Saison nach dem Abstieg aus der Landesliga erneut gegen den Abstieg. Der Abstieg in die Bezirksliga hatte sich in den vorangegangenen Landesligaserien abgezeichnet, die Stader starteten drei Mal mit dem Ziel Klassenerhalt, zwei Mal hatte es geklappt.

Der Absturz des Traditionsvereins, einst gar drittklassig, basierte immer auf Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen. Auch der jetzige Abstiegskampf, den beim VfL Stade niemand erwartet hatte. Der Abstieg in die Kreisliga käme einem Niedergang gleich. Der Name VfL Stade verlöre in Bezug auf Fußball den allerletzten Funken, die jetzige Fußball-Mannschaft hätte den letzten Rest des Nimbus verspielt.

Die bisherige Saison und das Restprogramm machen eher Bange als Hoffnung. Irgendwie erinnert der VfL Stade dieser Tage ein bisschen an den Dino namens HSV.

Quelle: TAGEBLATT


Aufstiegsspiele hier – Abstiegssorgen dort

14.04.14

Das Ergebnis täuscht. Dass es am Ende tatsächlich noch einmal aufregend wurde in dem Fußball-Bezirksligaspiel zwischen dem TuS Harsefeld und dem VfL Stade, lag nur an der fragwürdigen Elfmeterentscheidung für den VfL des unter Beobachtung stehenden Schiedsrichters. TuS-Trainer Dennis Mandel konnte dem Ganzen etwas Positives abgewinnen, weil letztlich nichts schief ging. Der VfL steckt nun mittendrin im Abstiegskampf.

Zwar vermisste Mandel schon in der ersten Halbzeit den von ihm gepredigten Spaßfußball, doch die Harsefelder dominierten das Spiel und spielten die beiden Tore durch die Stürmer Matej Kocmarsky und Stephen Famewo erstklassig heraus. „Das war souverän“, urteilte Mandel. Die zweite Halbzeit begann mit einer übertriebenen Gelb-Roten Karte für den Stader Deividas Heidtmann. Kurz darauf erhöhte Kocmarsky auf 3:0. Wieder war das Tor sehenswert herausgespielt. „Das waren alles individuelle Fehler, die zu den Toren geführt haben. Wir haben uns mal wieder selbst geschlagen“, urteilte dagegen Olaf Eggert, Trainer des VfL Stade. Gleichermaßen musste er erkennen, dass seine Mannschaft teilweise zwar ganz gefällig kombiniert – aber sich schlicht viel zu wenige Torchancen herausspielt. Das war gegen den TuS Harsefeld eklatant.

Aufregend wurde das Spiel dann trotzdem noch. Die Harsefelder wollten das Ergebnis nur noch verwalten, kamen dennoch zu mehr Chancen als die Stader, verspielten diese aber leichtfertig. Ebenso leichtfertig agierte dann die TuS-Abwehr in der 65. Minute und lud Julian Zimmermann ein, den Anschlusstreffer zu erzielen. Fünf Minuten vor Spielende entschied der Schiri dann plötzlich auf Elfmeter, weil Danny Berner bei einer Standardsituation im Strafraumgedränge gestoßen haben soll. Das sah nur der Schiri. „Der Elfer hätte nicht gegeben werden dürfen“, sagte sogar Eggert. Das wegen Abseits nicht gegebene 3:3 in der Schlussminute hätte Eggert freilich gern doch noch mitgenommen. Seine Sorgen werden immer ernster: „Wir stecken mitten im Abstiegskampf.“ Mandel hat dagegen Luxussorgen: „Die zweite Hälfte war hoffentlich ein Warnschuss für meine Mannschaft, damit sie sieht, dass man immer an seine Grenze gehen muss.“ Der Zweitplatzierte muss sich für die Relegationsspiele wappnen.

TuS Harsefeld - VfL Stade 3:2

Die Statistik

Tore: 1:0 (31.) Kocmarsky, 2:0 (43.) Famewo, 3:0 (56.) Kocmarsky, 3:1 (65.) Zimmermann, 3:2 (86. FE) A. Zielke.

Gelb-Rot: Heidtmann (47., VfL).

TuS: Schulz, Eshold, Ziemann, Hoppe, Bockelmann, Berner, Depperschmidt, Kaufmann (84. Wresch), Osuch, Kocmarsky (78. Allers), Famewo (84. Doerfling).

VfL: Bitow, A. Zielke, Kamps, Boerger, Frieling, Arends (66. Ramuka), Wiebusch, Heidtmann, Zimmermann (78. Scheffler), D. Zielke (80. Gröne), Vogt. Zuschauer: 100


Der Gewinner ist erstmal fein raus

04.04.14

In die Fußball-Bezirksliga sind beide Mannschaften mit dem Anspruch gegangen, mindestens unter den ersten Fünf mitzuspielen. 

Nun müssen der Landesliga-Absteiger VfL Stade und die VSV Hedendorf/Neukloster im Endspurt der Saison aufpassen, nicht in den Abstiegssstrudel zu geraten. Am heutigen Freitagabend (20 Uhr) kommt es in Ottenbeck zum direkten Duell.

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Mittelfeld-Duell in dem Hinspiel in Hedendorf – VSV-Spieler Sandy Wilhelm (links) stoppt VfL-Spieler Alexander Zielke. Das Spiel stand noch unter anderen Vorzeichen, die Hedendorfer schossen die verunsicherten Stader mit 5:1 ab.
Foto Bröhan

Olaf Eggert, der während der Winterpause das Traineramt beim kriselnden VfL Stade übernommen hat, nimmt die Tabellensituation, die auf den ersten Blick keine Abstiegssorgen offenbart, sehr ernst. „Wer dieses Spiel verliert, der ist erstmal wieder mittendrin im Abstiegskampf“, sagt Olaf Eggert. Als Trainer dürfe man sich nichts vormachen. Ab Platz sechs, sieben, acht dürfe sich keine Mannschaft allzu sicher fühlen, meint Eggert. Das Problem sei, dass auch die Mannschaften hinter dem VfL Stade im Endspurt anfangen, Punkte zu sammeln. Eggert nennt vor allem den TSV Lamstedt und den TSV Sievern. Der VfL-Trainer „möchte gern 41, 42 Punkte“ haben. „Dann sind wir durch“, so Olaf Eggert und warnt: „Aber allzu viele Spiele haben wir nicht mehr.“ Bei noch acht ausstehenden Saisonspielen sind maximal 24 Punkte zu vergeben. 13 Punkte bräuchte der VfL Stade noch nach Eggerts Rechnung (siehe Tabelle). „Das Restprogramm ist leider nicht so einfach von der Papierform her“, sagt Olaf Eggert. Er trauert noch den vergebenen Punkten aus den ersten Spielen dieses Jahres hinterher, als der VfL dominant, aber im Torabschluss zu schwach gewesen sei. Gegen die VSV Hedendorf/Neukloster werde er im Gegensatz zu der 1:2-Niederlage gegen die SG Stinstedt am vergangenen Spieltag „nichts ändern“. Die Stader hätten den „nicht so schlechten Gegner“ in der ersten Halbzeit komplett im Griff gehabt. Neben der Torabschluss-Schwäche fehle dem VfL aber noch die Konstanz über 90 Minuten. „Das ist ein Prozess, der dauert“, sagt Olaf Eggert.

Sorgenfrei sind auch die Hedendorfer nicht. Die Liga sei unberechenbar, meint Björn Stobbe. „Wer dieses Spiel gewinnt, ist erstmal schön raus“, so der VSV-Trainer, und der Verlierer müsse zumindest die nächsten zwei, drei Wochen wieder den Abstiegskampf annehmen und sich aus der Gefahrenzone schießen. Björn Stobbe vertraut allerdings seiner Mannschaft. Die sei auf jeden Fall stärker als die vier Absteiger, davon ist er überzeugt. „Das haben wir am vergangenen Wochenende mit dem 4:2-Sieg auch endlich mal wieder bewiesen“, sagt Björn Stobbe. Diesen wiedererlangten Schwung wolle er mit in das Spiel gegen den VfL Stade nehmen. Mit Nico Blohm , Sven Schlöffel und Christopher Gorgs fehlen den VSV zwar drei Stammspieler. „Aber unser Kader ist breit genug“, sagt Björn Stobbe, und die aufgebotene Elf sei stark genug, um in Ottenbeck zu bestehen.

Quelle: Stader Tageblatt

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Schade - Chancen nicht genutzt

30.03.14

Der VFL verlor völlig unnötig seine Auswärtspartie beim  SG Stinstedt. Die ersten 45 Minuten dominierte allein der VFL das Spielgeschehen. So ging man völlig zurecht mit einer 0:1 Führung durch Dominik Ziehlke in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit verflachte die Ordnung bei den VFLern und trotz der Führung ging man mit weniger Körpersprache in die Partie. Daraus erfolgte eine Chance für die Stinstedter die diese prompt durch Marvin Behrens nutzten und zum 1:1 ausglichen. Nach einer weiteren Chance der Stinstedter gab es Eckball den die Stinstedter zur 2:1 Führung nutzen. Doch nun bauten die Stader wieder Druck auf und es war bis auf wenige im Ansatz erstickten Konter der Stinstedter vom Gastgeber nicht mehr viel zu sehen. Immer und immer wieder kämpften und spielten sich der VFL vor das Stinstedter Tor. Doch wie schon in der 1. Halbzeit wurden gute Möglichkeiten liegen gelassen.

" Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit klar dominiert. Alles was wir uns für dieses Spiel in der Woche erarbeitet haben wurde von der Mannschaft umgesetzt. Von Stinstedt war nichts zu sehen. In der Halbzeit haben wir klar gesagt das wir so weitermachen wollen . Warum wir dann aufhören damit und das Spiel für 25 Minuten aus der Handgeben, kann ich jetzt noch gar nicht sage" meint ein sichtlich wütender Trainer Olaf Eggert. "

Selbst als wir aufgemacht haben, einen 6er aufgelöst haben, einen Innenverteidiger in Person von Steffen Kamps ins Mittelfeld aufrücken ließen, und nominell mit 4 Stürmern spielten, konnten wir Stinstedt die letzten 15 Minuten in die Schranken weisen. Das Spiel hätte schon wieder zur Halbzeit für uns entschieden sein können. Aber wir nutzen unsere Chancen zu wenig obwohl die Mannschaft aufgrund ihrer Spiel und Kampfeinstellung vor Selbstvertrauen eigentlich strotzen müsste, so Eggert weiter. Eggert sieht die Torflaute aber nicht nur im Sturm. " Alle machen mit, alle setzten das um was vorgegeben ist. Durch eine gute Ordnung in der Defensive kommt der Gegner kaum zu Torchancen und bis vor dem Tor zelebriert die Mannschaft guten Fußball mit tollen Kombinationen so das auch jeder mal vors Tor darf." Aber..... und hätte der VFL nur ein drittel von den  Chancen  in den letzten Spielen genutzt, stände die Mannschaft sicher ohne Punktverlust in der Rückrunde da.

Trainer Olaf Eggert meint dazu: Fußballerisch hat mir mein Vater ein wichtigen Punkt mit auf den Weg gegeben: "Hätte, Hätte, Fahrradkette!" Wir können den Chancen nicht nachjaulen. Wir müssen Arbeiten damit wir dieses Manko abstellen.

SG Stinstedt - VfL Stade 2:1 (0:1)

Bericht: Olaf Eggert


Ein absoluter Glücksgriff

21.03.14
Alles im Griff: Der 28-jährige Florian Bitow ist der neue Torhüter beim VfL Stade. Der Arzt hat Oberligaerfahrung und organisiert für Trainer Olaf Eggert die Abwehr.
Foto Bröhan
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Als „absoluten Glücksgriff“, bezeichnet Olaf Eggert, Fußball-Trainer des VfL Stade, seinen neuen Torhüter Florian Bitow. Gelobter freut sich über die „glücklichen Umstände“, die dafür sorgten, dass er nun bei der Bezirksliganmannschaft des großen Vereins VfL Stade spielen kann. Am Freitagabend kann Bitow zeigen, warum Eggert so überzeugt von ihm ist. Ab 20 Uhr gastiert der TSV Wiepenkathen in Ottenbeck.

Auf die starke Offensive des TSV Wiepenkathen angesprochen, lächelt Florian Bitow und sagt: „Na, wir sind auch nicht so schlecht.“ Der Torhüter vertraut auf sich und seine Vorderleute. Diese stelle der lautstarke Torhüter mit Präsenz und Ausstrahlung, lobt VfL-Trainer Eggert, der selbst gelernter Torwart ist. „Als Trainer muss ich während eines Spiels hinten nichts mehr regeln“, sagt Eggert. Er zählt den 28-jährigen Bitow zu den besten Torhütern der Liga, wenn er nicht sogar der Beste sei. Die Größe von 1,80 Metern mache Bitow mit „unglaublicher Sprungkraft“ wett. Eggert ist voll des Lobes.

Florian Bitow wirkt entspannt und kommt selbstbewusst daher. An seiner körperlichen Konstitution könne er nichts ändern, sagt er. Also musste er an seinen Fähigkeiten, wie eben der Sprungkraft arbeiten, um die 1,80 Meter auf der Torlinie kompensieren zu können. Da spricht ein Arzt. Der 28-Jährige ist Assistenzarzt, Innere Medizin, beim Stader Elbe-Klinikum. Im Sommer vergangenen Jahres folgte er seiner Freundin in deren Heimat. Nun wohnt er in Himmelpforten.

Der Kreisligist MTV Himmelpforten war sodann auch seine erste Anlaufstation. „Ich wollte weiter kicken“, sagt Bitow. MTV-Trainer Jens Hitzwebel hatte seinen Neuen aber aufgrund der personellen Engpässe meistens als Feldspieler aufgestellt. Aber ausgerechnet im Spiel gegen den VfL Stade II in Ottenbeck musste Bitow das MTV-Tor hüten. Dies wiederum konnte er nur, weil seine Freundin „so nett war“, seine Schicht im Krankenhaus zu übernehmen. „Die bin ich ihr noch schuldig“, sagt Bitow und lächelt, „aber das kann ich ja noch nach meiner aktiven Karriere machen.“ Durch das Spiel beim VfL Stade II sind jedenfalls die Verantwortlichen des VfL Stade auf ihn aufmerksam geworden und haben nun Bitow in der Winterpause geholt. Dafür ließen sie zwei Spieler gen Himmelpforten ziehen. „Glückliche Umstände“ nennt Bitow sein jetziges Engagement beim VfL Stade. Seine ersten Eindrücke von der Vereinsstrucktur und dem Mannschaftspotenzial seien positiv. Er fühlt sich wohl.

Bitow verspüre immer den „Reiz, so hoch wie möglich zu spielen“. Dies müsse aber immer mit dem Beruf und der Familie vereinbar sein. Er stammt aus Thüringen und studierte in Göttingen. Er spielte Oberliga, Landesliga und zuletzt, während seines Studiums, Bezirksliga, ohne Training. Dass er ins Tor wollte, war ihm früh klar. Schon als Siebenjähriger zog er die Handschuhe an. „Irgendwie war der Torwart in der Mannschaft meiner Onkels immer die herausragende Figur, das hat mich wohl geprägt“, sagt Bitow. Eine herausragende Figur soll er auch beim VfL Stade gehen, wenn es nach den Verantwortlichen geht.

Gegen den TSV Wiepenkathen wird Bitow sich beweisen müssen. VfL-Trainer Eggert freut sich schon auf das Stader Derby. „Mehr geht doch nicht“, sagt er. Die Tabellensituation sei prägnant für ein umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt. Zudem sei es ein Derby, an einem Freitagabend, unter Flutlicht. Der Sieger distanziert sich erstmal beruhigend von der Abstiegszone.

Quelle: Stader Tageblatt

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Olaf Eggert lässt beim VfL Stade viel trainieren, um Baustellen zu beheben

18.03.14

Olaf Eggert, der neue Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Stade, ist ehrgeizig. Er hatte während der Winterpause beim Traditionsverein übernommen und absolvierte mit dem Absteiger mehr als 1700 Minuten Vorbereitung, trainierte fast täglich. „Die Vorbereitung war richtig gut“, sagt Eggert. Ihm, dem Neuen, sei sehr viel geholfen worden, so habe er sich in dem großen Verein VfL Stade schnell zurecht gefunden. Und die Mannschaft habe schnell angenommen, was er, der ehrgeizige Trainer, wolle. Die Ergebnisse aus den ersten zwei Spielen nach der Winterpause sind positiv: 1:1 unter schweren Umständen in Stotel, und ein 2:1 gegen Neuenkirchen/Ihlienworth. Eggert sieht aber noch sehr viel Entwicklungspotenzial. Die zwei großen Baustellen in der noch jungen Mannschaft seien die Konstanz und die Chancenverwertung. Nun gegen den FC Neuenkirchen/Ihlienworth habe der VfL Stade taktisch gut begonnen und spielerisch überzeugt, aber seine Chancen liegen lassen. „Wir hätten das Spiel schnell entscheiden können“, sagt Eggert. Dann sei die Mannschaft wieder in ein Loch gefallen, so wie er es schon vor der Winterpause oft beobachtet hatte, als klar war, dass er Interimstrainer Wolfgang Rabe ablösen wird. „Aber zumindest kämpft sich die Mannschaft da mittlerweile wieder heraus“, sagt Eggert. Er lässt nach der intensiven Vorbereitung noch immer drei bis vier Mal pro Woche trainieren. Die Spieler ziehen gut mit, so der Trainer. „Die Mannschaft versucht immer umzusetzen, was wir uns vornehmen, aber es kann noch gar nicht alles klappen.“ Eggerts Erwartungshaltung bleibt bei aller Relativierung ehrgeizig. „Wir dürfen uns auch nichts vormachen – da kommen noch ganz andere Gegner als es Stotel und Neuenkirchen waren.“ Eggert will so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt, um druckfrei mit der Mannschaft arbeiten zu können – aber ehrgeizig, um dann in der kommenden Saison angreifen zu können.

Quelle: Stader Tageblatt


Stürmischer Sieg der VfLér

17.03.14

VfL Stade - FC Neuenkirchen/​Ihlienworth 2:1 (1:1)

Foto: Christian Boldt

 

Einen verdienten Sieg holte sich der VFL gegen den FC Neuenkirchen. Taktisch klug agierte man gegen die massive Abwehr der Neuenkirchener die teilweise mit 10 Mann hinten drin standen. Zudem war kein Spieler  von denen unter 1, 80 Meter.

Zu beginn des Spieles kamen noch die Windverhältnisse dazu die so manchen Pass auf beiden Seiten ins Leere laufen ließen. Doch der VFL hat sich schnell mit diesen Umständen arrangiert und begann sehr stark. Dabei ergaben sich gute Möglichkeiten die jedoch nicht genutzt wurden. Die ersten 20 Minuten dominierte klar der VFL das Spiel. Danach flachte es ein wenig ab und auch die Neuenkirchener kamen zu Möglichkeiten. Nach einem sehenswerten Solo von Alexander Ziehlke drang dieser in den Strafraum ein und wurde gelegt. Der gefoulte selbst verwandelte dann etwas glücklich zum 1:0 ( 36 Min). Kurz danach kam Neuenkirchen dann zu einer unnötigen Ecke die Steven Petri mit dem Kopf zum 1:1 verwertete. ( 39 Min).

Nach der Halbzeit besann sich der VFL auf sein Spiel und nun kam es zu manch einer sehenswerten Kombination. Hieraus resultierte das 2:1 durch Maximilian Dahlke per Kopf ( 56 Min ). Nun gab der VFL aber wieder ein wenig das Spiel aus der Hand und die Gäste kamen vermehrt zu ihren gefährlichen Standard Situationen. Der VFL kam noch durch Vogt und Wohlau zu hochkarätigen Chancen die nicht genutzt wurden. Doch der VFL hielt mit einer großen kämpferischen Einstellung dagegen und konnte bis zum Schlusspfiff das Ergebnis halten.

"Meine Mannschaft hat von Beginn an die Vorgaben erfüllt. Doch warum wir nach 20 Minuten das Spiel quasi aus der Hand geben müssen wir analysieren und darüber sprechen. Phasenweise war es toller Fußball den wir gezeigt haben. Ich freu mich über den Sieg und ich freu mich über die Einstellung der Mannschaft. Aber wir haben uns heute das Leben selber völlig unnötig schwer gemacht. Unsere Chancenverwertung ist mangelhaft ,daran müssen wir arbeiten. Das Tor von Dahlke war so Einstudiert und freut mich das es funktionierte. Taktisch hat die Mannschaft alles richtig gemacht, dennoch gab es Phasenweise zu wenig Anspielmöglichkeiten in der Zentrale", so Trainer Olaf Eggert.

Bericht: Olaf Eggert


TSV Stotel – VfL Stade

TSV Stotel – VfL Stade 1:1. 
Wie im Hinspiel trennten sich beide Vereine 1:1 beim Punktspiel-Debüt des neuen VfL-Coaches Olaf Eggert. Der sah eine schwache erste Hälfte seiner Mannschaft, die sich aber steigerte, es aber leider versäumte, nach dem 1:0 nachzulegen. Die Bilanz des neuen Trainers: „Es bedurfte einer eindringlichen Halbzeit-Predigt, ehe wir wie geplant spielten. Die guten Ansätze aus dem zweiten Durchgang machen Hoffnung.“

Tore: 0:1 (73.) Gröne, 1:1 (79.) Brandt.

VfL: Bitow; M. Wiebusch (52. Wohlau), Kamps, A. Zielke, Schlichting (78. Börger), Zimmermann, Scheffler, Dahlke, Arends (65. Rode), Gröne, Vogt.


Vorbereitung so gut wie abgeschlossen

04.03.14

Seit dem 04.02. ist die 1. Herren in der Vorbereitung auf die Rückrunde.

Hierbei wurden bis zu dieser Woche 1064 Minuten Training absolviert. In den 5 Vorbereitungsspielen sowie im Training konnten viele Erkenntnisse gezogen werden. Das Spiel gegen Gnarrenburg war da sicher das von uns schlechteste Spiel. Aber auch dies war sehr wichtig, da man hier aus Fehlern lernen konnte und herausfand was zu uns passt.

Das Spiel gegen Eintracht Cuxhaven war sicher ein Spiel welches die Herzen erfreute. Die Mannschaft hat zu 100 Prozent das umgesetzt, was von ihr verlangt wurde und so kam man aus einer bombensicheren Abwehr zu guten Tormöglichkeiten. Über einen Sieg der VFLer hätten sich die Gäste aus Cuxhaven nicht beschweren dürfen. Aber das 2:2 war dann letztendlich ein gerechtes Ergebnis. Auch die anderen Spiele haben gezeigt, was in uns steckt, wir aber noch mehr Konstanz in unser Spiel bringen müssen. Die Vorbereitung wurde von der Mannschaft hervorragend angenommen und die Jungs haben geackert und teilweise 2 einhalb Stunden bei einer Einheit trainiert.

Fazit. Die Vorbereitung war sicher ein Erfolg und die Mannschaft hat hervorragend mitgezogen. Doch jetzt zählt die Rückrunde. Hier müssen wir das erarbeitete mitnehmen und umsetzen, denn nur das zählt.

Olaf Eggert


07.02.14 Fabio Dammann verlässt VfL Stade

Der Innenverteidiger wechselt zum Hamburger Oberligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst.

Der Fußball-Bezirksligist VfL Stade hat in der Winterpause drei Spieler verloren und einen dazubekommen.

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Letzter und spektakulärster Abgang ist der des 19 Jahre alten Innenverteidigers Fabio Dammann. Der Sohn von Ex-Bundesliga-Spieler und VfL-Legende Dirk Dammann ist ab sofort für den Hamburger Oberligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst (BU) spielberechtigt.

 
Fabio Dammann (links) bei einem Kopfball-Duell gegen den früheren
Güldenstern- Stürmer Herman Mulweme. Foto: Wisser  

Quelle: Stader Tageblatt

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03.12.13 Eine Niederlage zum Abschied

 

 
 
Wolfgang Rabe holte mit dem VfL Stade 13 Punkte in acht Spielen.
 
 
Olaf Eggert (43) ist ab 1. Januar neuer Trainer des VfL Stade.

Fotos: Wisser

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VfL Stade – TSV Lamstedt 2:3
Er wäre gerne mit einem Sieg gegangen, trotzdem hat Wolfgang Rabe in den vergangenen Wochen viel erreicht. Bei der 2:3-Niederlage des VfL Stade gegen den TSV Lamstedt in der Fußball-Bezirksliga saß Interimstrainer und VfL-Geschäftsführer Rabe zum letzten Mal auf der Bank. Nach der Winterpause übernimmt Olaf Eggert. Rabe hat in den vergangenen beiden Monaten den VfL stabilisiert und aus der direkten Abstiegszone geführt.

Die Niederlage in Rabes Abschiedsspiel verschuldete der VfL selbst, weil er die zum Teil schön herausgespielten Torchancen nicht nutzte. „Wir müssen mehr Tore machen“, sagte Rabe nach dem Spiel. Neben dem Unvermögen, aus acht oder neun guten Möglichkeiten mehr als zwei Tore zu machen, fehlte den Gastgebern in spielentscheidenden Situationen auch ein bisschen Glück. Allein in der ersten Halbzeit trafen VfL-Spieler zweimal Aluminium. Hinzu kamen fette Patzer in der Abwehr. Zum Beispiel ging die VfL-Mauer bei dem Freistoß, der zum 2:2-Ausgleich führte, beim Schuss auseinander und ließ den Ball passieren. Der VfL-Keeper Tim Schwabe (20) besaß keine Möglichkeit, den Ball abzuwehren.

Wolfgang Rabe hatte das VfL-Team im Oktober nach dem Rücktritt von Malte Bösch zum dritten Mal als Übergangstrainer auf einem Abstiegsplatz übernommen. Vier Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen sind die Ausbeute. „Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Wochen um 100 Prozent gesteigert“, sagt Nachfolger Eggert, der sich den VfL in den letzten Wochen fünfmal angesehen hat. Besonders in der Offensive ist das Team kaum wiederzuerkennen.

Am Anfang der Saison fehlte fast vollends die Durchschlagskraft. Jetzt ist der VfL in der Lage, sich durch schnelles Kombinationsspiel Möglichkeiten herauszuspielen. Die Vorbereitung auf den Saisonstart nach der Winterpause beginnt für den VfL am 7. Februar.

Neu-Trainer Eggert und die Spieler wollen sich allerdings schon im Januar einmal in der Woche treffen – eine Vorbereitung vor der Vorbereitung. „Erst einmal so viele Punkte sammeln, dass der Abstieg überhaupt kein Problem mehr ist“, beschreibt Eggert sein erstes Ziel mit dem VfL Stade.

VfL Stade - TSV Lamstedt 2:3

Die Statitsik

Tore:0:1 (23.) Postel, 1:1 (38.) Alexander Zielke, 2:1 (46.) Dominik Zielke, 2:2 (52.) Wülbern, 2:2 (70.) Postel.

VfL Stade: Schwabe, Wiebusch (33. Strüfing), Kamps, Alexander Zielke, Dominik Zielke, Frieling (46. Dammann. Scheffler, Schlichting (71. Rode), Vogt, Gröne.

Zuschauer: 100

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Weitere Nachrichten aus dem Jahr 2013

29.11.13

Neuer Trainer begutachtet den VfL Stade

Am letzten Spieltag des Jahres entscheidet sich für die Fußball-Bezirksligisten, wie entspannt die Winterpause, das Luftschnappen wird. Der VfL Stade hat sich sportlich unter Interimstrainer Wolfgang Rabe gefangen und hat sich mit regelmäßigen Erfolgen aus dem Abstiegsstrudel etwas befreit.

weitere News aufklappen…

Jetzt wurde auch die Baustelle Trainersuche fertiggestellt (das TAGEBLATT berichtete). Olaf Eggert (43) wird nach der Winterpause übernehmen. Er trainierte zuletzt den Liga-Konkurrenten FC Wesermünde. Sein letztes Spiel auf dessen Bank war gegen den VfL Stade am elften Spieltag. Der seinerzeit stark abstiegsbedrohte FC siegte für den scheidenden Trainer nach aufopferungsvollen Kampf mit 3:1. Diese Tatsache scheint die VfL-Verantwortlichen imponiert zu haben. Eggert wird sich am Sonntag den VfL Stade im Heimspiel anschauen.

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27.11.13

Olaf Eggert ist neuer VfL Trainer

Neuer Trainer der Fußball-Ligamannschaft des VfL Stade ist Olaf Eggert, der ab dem 1. Januar 2014 die sportliche Verantwortung beim Bezirksligisten übernehmen wird. Olaf Eggert ist 43 Jahre alt und hat zuletzt den Liga-Konkurrenten FC Wesermünde trainiert. Als Spieler stand er unter anderem beim VfL Bochum und bei Hessen Kassel im Tor. Olaf Eggert ist gestern Abend in Stade-Ottenbeck der Ligamannschaft vorgestellt worden. Aktuell werden die Stader Kicker vom VfL-Geschäftsführer Wolfgang Rabe trainiert, der dabei von Carsten Junge und Marcel Wiebusch unterstützt wird. Das war notwendig geworden, weil Malte Bösch nach einigen heftigen Niederlagen von seinem Job zurückgetreten war. Dem Landesliga-Absteiger drohte der zweite Abstieg in Folge. Rabe konnte den VfL in den vergangenen Wochen stabilisieren. Die Mannschaft befindet sich auf dem Weg ins gesicherte Tabellen-Mittelfeld.

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30.10.13

Güldenstern geht als klarer Favorit ins Stadtderby


Wenn am Freitagabend auf der Camper Höhe in Stade das Fußball-Stadtderby zwischen TuS Güldenstern Stade und dem VfL Stade angepfiffen wird, spricht vieles dafür, dass die Zuschauer mindestens ein interessantes Spiel erleben. Die beiden städtischen Rivalen spielen nach einem gemeinsamen Abstieg aus der Landesliga in der Bezirksliga gegeneinander. Die Begegnung auf der Camper Höhe wird um 19.30 Uhr angepfiffen.

Gastgeber Güldenstern geht als Tabellenführer als klarer Favorit in die Partie, der VfL Stade konnte sich aber nach dem Rücktritt von Trainer Malte Bösch vor drei Wochen unter einem Trainer-Dreigestirn wieder fangen. Unter Wolfgang Rabe, VfL-Geschäftsführer und inzwischen bewährter Feuerwehrmann in Sachen Liga-Team-Rettung, gewann der VfL Stade seine beiden letzten Spiele und konnte wieder auf Distanz zur Abstiegszone gehen. Unterstützt wird Rabe von Ex-VfL-Spieler Marcel Wiebusch und Co-Trainer Karsten Junge. In dieser Kombination soll es trotz der erfolgreichen Auftritte nur noch bis zur Winterpause weitergehen. Als möglicher neuer Chef- Trainer handelt die Szene Arne Stobbe. Der war als Spieler beim Buxtehuder SV und bei VSV Hedendorf/Neukloster aktiv. Erfolgreich als Trainer arbeitete Stobbe bei ASC Cranz-Estebrügge. Sein Bruder Björn Stobbe trainiert den VfL-Liga-Konkurrenten Hedendorf/Neukloster.

Mit einem Rückblick auf den verheerenden Doppelabstieg der beiden Stader Teams hat Güldenstern noch eine offene Rechnung mit dem VfL zu begleichen. Am drittletzten Spieltag besiegte der zu diesem Zeitpunkt bereits abgestiegene VfL den Konkurrenten Güldenstern mit 3:0 und hatte damit einen erheblichen Anteil daran, dass Güldenstern Stade am Ende gemeinsam mit dem VfL in die Bezirksliga runter musste. Mehr Infos zum Spiel gibt es am Freitag im TAGEBLATT. (kw)

Einen ausführlichen Bericht zum Stadtderby am Freitagabend gibt es am Sonnabend im TAGEBLATT oder Freitagnacht unter www.tageblatt.de

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10.10.13

Information zur aktuellen sportlichen Situation:

Nachdem Malte Bösch seine Rücktritt bekannt gab, werden ab sofort Wolfgang Raabe und Michael Wiebusch die 1.Herren des VfL als Interims-Trainer betreuen. 

Wer der Offizielle Nachfolger von Malte wird steht noch nicht fest. Einer der Top-Kandidaten, Daniel Hardekopf, wird es leider nicht. Er sagte bereits am Montag ab, da er zeitlich nicht in der Lage sei, die erste zu übernehmen.

Weitere Informationen folgen!

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06.10.13

Malte Bösch nicht mehr Trainer des VfL Stade

Malte Bösch ist nach der 0:7-Niederlage des VfL Stade gegen den TuS Harsefeld als Trainer des VfL Stade zurückgetreten. "Ich erreiche die Mannschaft offensichtlich nicht mehr", begründete der 22 Jahre alte Coach seine Entscheidung. Das Heimdebakel gegen Harsefeld war die dritte hohe Niederlage in den vergangenen vier Wochen.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga droht dem VfL jetzt sogar der Absturz in die Kreisliga. Nach Aussage von VfL-Obmann Horst Wiebusch gibt es noch keine Nachfolgelösung und auch noch keine Entscheidung, welche Rolle Karsten Junge, bisher gemeinsam mit Bösch VfL-Trainer, in Zukunft spielen wird. Mehr zu der dramatischen Entwicklung beim VfL Stade lesen Sie am Sonntagabend bei tageblatt.de und am Montag im TAGEBLATT. (kw)

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 05.10.13

Stade verliert mit 0:7


Der Fußball-Bezirksligist VfL Stade hatte beim 0:7 gegen Harsefeld keine Chance.


Die Statistik


Tore: 0:1 (14.) Depperschmidt, 0:2 (41.) Böhn, 0:3 (47.) Kocmarsky, 0:4 (68.) Osuch, 0:5 (72.) Kocmarsky, 0:6 (82.) Osuch, 0:7 (86.) Eshold


VfL: Ramuka, Kamps, Strüfing (45. D. Zielke), Zimmermann,, Scheffler, Gröne, Vogt, Junge, Dammann (56. A. Zielke), Wohlau, Arends


TuS: Schulz, Wartenberg, Osuch, Kocmarsky (79. Wresch), Berner, N. Bockelmann, Depperschmidt, Hoppe, Böhn (74. S. Bockelmann), Eshold, Kaufmann


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30.09.13

VfL Stade spielt Aufbaugegner

Beide Mannschaften waren angetreten, um sich mit dem zweiten Sieg in Folge zu stabilisieren und die bisher durchwachsenen Saisonbilanzen zu verschönern. Der VfL Stade konnte allerdings in keinster Weise an die Leistung vom vorangegangenen Spieltag anknüpfen und spielte so die Rolle des Aufbaugegners für die VSV Hedendorf/Neukloster. Die Hedendorfer haben noch nicht ihr eigentliches Leistungsniveau erreicht, trotzdem hatten sie leichtes Spiel gegen diesen VfL Stade und siegten mit 5:1.

Malte Bösch und Carsten Junge, die beiden Trainer des VfL Stade, sahen einen „verdienten Sieg“ des Gastgebers, der neidlos anzuerkennen sei. „Wir waren heute ganz einfach zu schwach“, sagte Bösch. Die VSV Hedendorf/Neukloster hätten die Fehler des VfL Stade „eiskalt ausgenutzt“. Und: „Die Hedendorfer haben das Mittelfeld beherrscht, wir konnten in keinster Weise unser Spiel entwickeln“, analysierte Bösch. Zudem habe ihm die Leidenschaft in seiner Mannschaft gefehlt, die man für so ein Derby brauche.

„Der Genickbruch“, so Bösch, war die 3:1-Führung durch VSV-Stürmer Thies Hermann Sekunden vor dem Pausenpfiff. Sandy Wilhelm hatte schon in der achten Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß das 1:0 erzielt. Richtig unterhaltsam wurde es Mitte der ersten Halbzeit: Erst traf Hermann den Pfosten, kurz darauf erhöhte Jonathan Reineck auf 2:0, praktisch im Gegenzug verkürzte Mario Scheffler auf 1:2 für den VfL Stade. Doch die Stader schöpften daraus keinen Mut. In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel komplett, weil der Ball mehr in der Luft war als auf dem Rasen. Beide Mannschaften zelebrierten unansehnlichen Kick-and-Rush-Stil. 30 Minuten lang. Dann besannen sich die VSV darauf, dass sie ihren Zuschauern nach drei Heimniederlagen mal wieder etwas bieten mussten und entfachten eine Schlussoffensive. Thies Hermann traf noch zwei Mal sehenswert. Der Torjäger läuft langsam wieder warm, hat jetzt neun Saisontore.

„In der ersten Halbzeit haben wir aus einer gesunden Defensive gut funktioniert“, analysierte VSV-Trainer Björn Stobbe. Er hätte mehr vom VfL Stade erwartet, er sei aber froh, mit diesem leicht herausgespielten Sieg die „Zuschauer wieder etwas versöhnt zu haben“. Stobbe hofft nun auf Konstanz. „Wir können gestärkt nach Drochtersen fahren – da wollen wir nicht verlieren“, so Stobbes „klare Ansage“ vor dem Freitagabendspiel gegen den Tabellenzweiten. Der VfL Stade spielt parallel gegen den Dritten TuS Harsefeld. Folgt dann die nächste Niederlage, bekommt der Landesliga-Absteiger schon früh Abstiegssorgen.

Hedendorf/Neukl.

VfL Stade 5:1

Die Statistik

Tore: 1:0 (8.) Wilhelm, 2:0 (25.) Reineck, 2:1 (26.) Scheffler, 3:1 (45.) Hermann, 4:1 (82.) Hermann, 5:1 (89.) Hermann.

VSV Hedendorf/Neukloster: Schumacher, Wulf (66. Mayntz), Schlöffel, Habor, Blohm, Wilhelm, Höft (78. Sattler), Mai, Reineck, Schön (71. Peters), Hermann.

VfL Stade: Ramuka, D. Zielke, Dammann, Dahlke (46. Junge), Arends, A. Zielke, Zimmermann, Hinrichs (60. Wohlau), Vogt, Scheffler, Gröne.

Zuschauer: 120

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TSV kontert den VfL aus

Da fällt die ganze Last und der große Druck vom TSV Wiepen-
kathen: Jannik Spreckels (links) ist erster Gratulant und erwürgt Jan Ole Berkholz, den Torschützen zum wichtigen 1:0, fast. Nach der Führung spielten die Wiepenkathener befreiter auf und konterten den VfL Stade aus. Am Ende siegte der TSV mit 4:0. Foto Bröhan

Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Wiepenkathen überraschten mit ihrer anfänglichen defensiven Ausrichtung den Gegner VfL Stade und ihren eigenen Trainer Waldemar Meglin. Der 1:0-Führungstreffer aus dem Nichts wirkte dann befreiend auf den Gastgeber und setzte den bis dahin besseren VfL Stade unter Druck. Am Ende konterten die offensiv starken Wiepenkathener den Landesliga-Absteiger klassisch aus und siegten 4:0.

In der ersten Halbzeit war der VfL Stade beim TSV Wiepenkathen die bessere Mannschaft, kontrollierte das Spiel und hatte allein durch Stürmer Boris Gröne drei gute Chancen. Die Außenstürmer des TSV, Jannik Spreckels und Heinrich Gurski, ließen sich sehr weit zurückfallen, verteidigten mehr als Offensivakzente zu setzen. „Das wunderte mich zuerst auch, unsere taktische Ausrichtung war eigentlich wie immer. Ich denke, da war sehr viel Nervosität im Spiel“, sagte TSV-Trainer Meglin bezüglich dieser „Passivität“. VfL-Trainer Malte Bösch war ob dieser Defensivhaltung ebenso überrascht. „Aber letztlich muss man sagen, dass der TSV das gut gemacht hat“, so Bösch, der freilich den eigenen vergebenen Chancen hinterher trauerte. Meglin sieht wiederum einen Lernprozess bei seiner Mannschaft: „Mittlerweile haben die Spieler begriffen, dass jeder nach hinten arbeiten muss.“ Seine Mannschaft solle immer erst ab der Mittellinie angreifen – und nach vorne gehe beim TSV ja immer etwas. Das spielentscheidende 1:0 fiel allerdings aus dem Nichts. Neuzugang Jan Ole Berkholz, kam aus der Jugend der TuS Güldenstern, zog aus 18 Metern ab. Durch den plötzlichen Rückstand kam Unruhe und Hektik ins VfL-Spiel. Böschs Trainerkollege Carsten Junge wollte motivieren, forderte immer wieder: „Positiv, bleibt positiv.“ Nach der Pause agierte der VfL offensiver ausgerichtet, hatte aber nicht mehr die Ordnung der ersten Halbzeit im Spiel. „Bei uns gingen dann irgendwann die Köpfe runter“, sagte Bösch. Diese Niederlage sei „schwere Kost“ und müsse erstmal verdaut werden. Beim ersten Training folge mit der Mannschaft eine sachliche Analyse, so Bösch einen Tag später am Sonntag.

Am Ende verpassten die Offensivkräfte des TSV, Jan Mencke, Tim Magomedow und Heinrich Gurski, dem Spiel ihren Stempel. Ihr Trainer freute sich: „Dieser Sieg war ganz wichtig für uns – für die Moral und das Teamgefüge“, sagte Meglin. Zudem war das Spiel ein weiterer Lernprozess bezüglich der oft vernachlässigten Defensive.

TSV Wiepenkathen - VfL Stade 4:0


Da fällt die ganze Last und der große Druck vom TSV Wiepenkathen: Jannik Spreckels (links) ist erster Gratulant und erwürgt Jan Ole Berkholz, den Torschützen zum wichtigen 1:0, fast. Nach der Führung spielten die Wiepen-kathener befreiter auf und konterten den VfL Stade aus. Am Ende siegte der TSV mit 4:0.

Bröhan


Die Statistik

Tore: 1:0 (31.) Berkholz, 2:0 (82.) Gurski, 3:0 (85.) Gurski, 4:0 (89.) Weisgerber.

Rote Karte: Steffen Kamps (63. VfL) Foul als „letzter Mann“

TSV: Meglin, Duchow, P. Mencke, Griep (15. Illies), Zielesniak, Hofmann, Berkholz (59. Schlimm), Gurski (87. Weisgerber), J. Mencke, Spreckels, Magomedow

VfL: Ramuka, D. Zielke, Kamps, Zimmermann (86. Krause), Wohlau, A. Zielke, Vogt, Junge, Arends, Scheffler (46. von Dollen, 77. Heidtmann), Gröne

Zuschauer: 150

 

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Abwehrchef bekommt Arbeit

Da geht’s lang – nach vorn: Kapitän und Abwehrchef Steffen Kamps sorgt in der Defensive des VfL Stade für Ordnung und Stabilität. Das Manko ist die Chancenverwertung, der Landesliga-Absteiger hat erst sechs Tore in sechs Spielen erzielt und so vier Mal remis.
Foto Bröhan

Nach der Auftaktniederlage ist der Landesliga-Absteiger VfL Stade in den folgenden fünf Spielen in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 4 ungeschlagen geblieben – allerdings brachte dies ob der vier Remis nur sieben Punkte. „Das nervt schon ein bisschen“, gesteht VfL-Trainer Malte Bösch. Die eigentliche Erfolgsserie betrachtet Bösch zwiespältig. Nun kommt es zum Stader Derby mit dem TSV Wiepenkathen. Bösch weiß: „Auf diese Duelle hat der TSV Wiepenkathen lange gewartet – da erwartet uns ein heißer Tanz.“

Mit 6:6 Toren aus sechs Spielen stellt der VfL Stade zwar die zweitbeste Defensive der bisherigen Saison, aber auch die zweitschlechteste Offensive. „Es ist schön, dass wir hinten sicher stehen und eine gute Ordnung haben, aus der wir agieren können“, sagt Bösch. Auch hier habe der VfL Stade von Spiel zu Spiel Fortschritte gemacht. Der von der Mannschaft vor der Saison gewählte Kapitän ist auch der neue Abwehrchef: Steffen Kamps. „Er hat die Erfahrung und sorgt für Stabilität. Steffen stellt die Defensive, gibt auch den Sechsern Anweisungen“, lobt Bösch den 26-Jährigen.

Sorgenkind ist die Offensive. „Wir haben uns in den vergangenen zwei Spielen 15 gute Chancen erspielt, daraus hätten wir mindestens drei Tore machen müssen“, sagt Bösch. In den Trainingseinheiten dieser Woche hat er das Toreschießen trainieren lassen. Zum Abschluss gab’s ein halbstündiges Spiel gegen die Kreisliga-Vertretung, das mit 9:0 gewonnen wurde. Diese Torhungrigkeit seiner Mannschaft mache ihn, den Trainer, optimistisch. Zudem ist Stürmer Boris Gröne wieder genesen. „Unsere Versicherung im Sturm“, so Bösch.

Beim TSV Wiepenkathen erwartet Bösch ein „hartes, umkämpftes Derby“, das nur über die Einstellung und die Leidenschaft entschieden werde. Der TSV hat eher ein umgekehrtes Problem: In der Defensive mangelt es den Wiepenkathenern oft an der Ordnung und Übersicht, in der Offensive verfügt der TSV mit Jan Mencke, Jannik Spreckels, Heinrich Gurski und Tim Magomedow über eine geballte Torgarantie. „Wenn die ins Rollen kommen, dann ist der TSV Wiepenkathen ganz stark“, sagt Bösch. Jürgen Stecker, Co-Trainer von Waldemar Meglin beim TSV Wiepenkathen, bestätigt die Erwartungen von Malte Bösch. Die TSV-Mannschaft sei „heiß“ auf den VfL Stade und möchte dem großen Stadtverein in Wiepenkathen alles abverlangen. „Ich denke, die Chancen liegen bei 50:50 Prozent“, sagt Stecker. Der TSV-Trainer lobt die Defensive des VfL Stade, die gibt ihm zu denken. „Gegen Altenwalde haben wir auch ein gutes Spiel gemacht (nach zuvor zwei Siegen), aber noch verloren“, so Stecker. Stürmer Heinrich Gurski hatte das frühe Führungstor gemacht. Dabei blieb’s, und es reichte nicht. Auf diesen Umstand hofft auch Bösch. „Wiepenkathen will immer mitspielen, die stellen sich nicht wie andere Gegner nach einer Führung hinten rein“, sagt der VfL-Trainer. Anpfiff ist am Sonnabend um 18 Uhr in Wiepenkathen.

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Ramuka vereitelt Fehlstart

VfL Stade - ASC Cranz-Estebrügge 2:0
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STADE. Torhüter Atdhe Ramuka und Stürmer Boris Gröne haben einen Fehlstart des VfL Stade in der Fußball-Bezirksliga verhindert. Nachdem der Landesliga-Absteiger am ersten Spieltag gegen den Aufsteiger TSV Sievern verloren hatte, erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Malte Bösch am Freitagabend einen 2:0-Sieg gegen den ASC Cranz/Estebrügge in einem sehr hitzigen Heimspiel. Nickeligkeiten, versteckte und kleine Fouls sowie Wortgefechte bestimmten die 90 Minuten. Selbst nach dem Abpfiff gab es zwischen einigen Spielern beider Mannschaften noch hitzige Auseinandersetzungen.

„Man hat gemerkt, wie wichtig dieses Spiel schon am zweiten Spieltag war“, begründete VfL-Trainer Malte Bösch das umkämpfte Spiel, auch für den ASC Cranz/Estebrügge, der mit einem Sieg in die Saison gestartet war. Ihm sei so ein Derby aber tausend Mal lieber als der leblose Auftritt seiner Mannschaft gegen den TSV Sievern. „Natürlich kann das nicht unser Anspruch sein, so krampfhaft zu gewinnen. Aber letztlich zählen nur die drei Punkte“, sagte Malte Bösch. Er lobte gleichzeitig den Gegner, der eine der „besten Offensiven der Liga“ habe. „Sören Hüttmann und Co. haben wir nie richtig in den Griff bekommen“, sagte Malte Bösch.

Adthe Ramuka, Torhüter des VfL Stade, hielt mit fünf Glanzparaden die Null fest, und war auch sonst ein sicherer Rückhalt für die teilweise sehr verunsicherte Defensive. Adthe Ramuka vereitelte gegen Yannik Meyer, dessen Verletzung den ASC schon kurz vor der Pause schwächte, sowie zwei Mal gegen Jan Wegener in Eins-gegen-eins-Situationen Gegentore. Zudem parierte er einen starken Kopfball von Jan Wegener und einen schwer zu haltenden Fernschuss von John Schlicker bravourös. „Adthe hat unfassbar gehalten“, lobte Malte Bösch.

Der VfL Stade startete verunsichert. Der ASC bestimmte in der ersten Viertelstunde das Spiel und hatte schon drei Chancen. Dann kam der erste Moment von VfL-Stürmer Boris Gröne. Er verwertete eine lange Diagonalflanke und drosch den Ball aus halbrechter Position ins lange Eck: das 1:0 aus dem Nichts. ASC-Stürmer Jan Wegener regte sich noch fünf Minuten später auf: „Ein so’n blinder Pass und die führen.“ Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde das Derby hitzig und nickelig. Die Estebrügger hatten weiterhin mehr vom Spiel, nutzten aber die erwähnten Chancen nicht. So blieb es auch in der zweiten Halbzeit.

Und als der ASC die Schlussoffensive eröffnete und der Ausgleich in der Luft hing – da kam der zweite Moment von Stürmer Boris Gröne: Er setzte sich gegen zwei ASC-Verteidiger durch und schob von der Strafraumgrenze überlegt ins Eck zum 2:0-Siegtreffer ein.

„Wir haben heute etwas glücklich gewonnen“, sagte Malte Bösch. Doch der Landesliga-Absteiger müsse durch solche Kampfspiele in der neuen Liga ankommen. Der ASC verpasste dagegen einen Traumstart – wegen Adthe Ramuka.

Adthe Ramuka ballt die Faust, nachdem er einen schweren Ball gehalten hat. Der Torhüter des VfL Stade parierte fünf Mal erstklassig gegen den wild stürmenden ASC Cranz/Estebrügge.

Bröhan

VfL Stade - ASC Cranz-Estebrügge 2:0

Die Statistik

Tore: 1:0 (13.) Gröne, 2:0 (86.) Gröne

VfL Stade: Ramuka, Von Dollen, Schlichting, Kamps, Hinrichs, Dahlke (65. A. Zielke), Vogt, Zimmermann, Johnke (81. Rode), Scheffler (72. Heidtmann), Gröne

ASC Cranz/Estebrügge: Sievers, Noack, N. Wegener, Palm, M. Meyer, Eckl (64. Tolksdorf), Weser, Y. Meyer (43.Ziegert), Hüttmann, Schlicker, J. Wegener

Zuschauer: 120

 

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Schon nach einem Spieltag ist der Erfolgsdruck da


Der Landesliga-Absteiger VfL Stade und der stark eingeschätzte FC Oste/Oldendorf haben den Saisonstart in der Fußball-Bezirksliga verpatzt. Beide Mannschaften verloren ausgerechnet bei den Aufsteigern aus dem Cuxhavener Raum. Der VfL Stade musste eine 0:2-Niederlage beim TSV Sievern hinnehmen, und der FC Oste/Oldendorf verlor trotz absoluter Überlegenheit beim TSV Lamstedt mit 1:2. Die Niederlagen, beide relativ überraschend, werden von den Trainern Malte Bösch und Stefan Buchholz unterschiedlich bewertet – eines ist aber gleich: Beide Mannschaften verspüren nun schon am zweiten Spieltag gewissen Erfolgsdruck. „Ich bin sogar heute noch sprachlos“, sagte FC-Trainer Stefan Buchholz am gestrigen Montag ob dieser „unfassbaren“ Niederlage. Trainerkollege Mario Bösch, der im Landkreis Stade noch als Trainer des MTV Himmelpforten bekannt ist und nun den TSV Lamstedt trainiert, sagte nach dem Spiel, dass sich der FC Oste/Oldendorf selbst besiegt hätte. „So ein Spiel habe ich seit acht Jahren nicht mehr erlebt und will so ein Spiel auch in den nächsten acht Jahren nicht mehr erleben“, sagt Stefan Buchholz. Alles sei gegen seine Mannschaft gelaufen. Der TSV Lamstedt hatte drei Torschüsse, zwei waren drin, weil der FC jeweils Fehler beging. Ein klarer Handelfmeter sowie ein Foulelfmeter seien dem FC nicht anerkannt worden. Hinzu kam die mangelhafte Chancenverwertung. „Jeder Angriff von uns war brandgefährlich, doch wir haben aus unterschiedlichsten Gründen den Ball nicht über die Linie bekommen“, sagt Stefan Buchholz. Ab der 60. Minute forcierte der FC O/O ein reines Powerplay auf das gegnerische Tor. Der TSV Lamstedt kam nicht einmal mehr zu Konterchancen. Doch die haushohe Überlegenheit blieb wirkungslos. „Die Mannschaft hat sich für ihren Aufwand nicht belohnen können“, sagt Stefan Buchholz. Er sei jetzt schon „fahrig“, könne das zweite Saisonspiel gar nicht mehr abwarten. „Wir wollen natürlich Wiedergutmachung“, sagt der FC-Trainer. Seine Mannschaft brenne. Natürlich stünde der FC nun unter Druck, nicht wieder einen Fehlstart wie in der abgelaufenen Saison hinzulegen. „Aber damit müssen wir nun leben“, sagt Buchholz. Große Sorgen macht er sich nicht, weil „unsere Leistung absolut ansprechend war“. Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der FC O/O den TSV Stotel.

Malte Bösch, Trainer des VfL Stade, klingt da etwas enttäuschter und nachdenklicher. Er habe gedacht, seine Mannschaft gut auf den Gegner eingestellt zu haben. Er hatte sich zusätzliche Informationen beim Trainer von Eintracht Cuxhaven geholt. Der Landesligist hatte sich im Bezirkspokal äußerst schwer getan gegen den TSV Sievern, der sich nach dem Aufstieg über das gewonnene Relegationsspiel gegen den SV Bliedersdorf noch gezielt verstärkt hatte. „Die Platzverhältnisse waren katastrophal, ich wollte, dass die Mannschaft ganz, ganz einfach spielt“, sagt Malte Bösch. Doch die Mannschaft habe diese einfache Forderung schon nicht angenommen. Zur Pause stand es 0:0. In der Kabine sagte Malte Bösch seinen Spielern, dass sie nun in der Bezirksliga angekommen seien. Die Mannschaft ging motiviert in die zweite Halbzeit und spielte auch besser. Doch ein Konter, der VfL Stade war in der Vorwärtsbewegung, führte zum 0:1-Rückstand. Das 0:2 fiel erst in der Nachspielzeit. Malte Bösch sucht aber nicht nach Beschönigungen, zollt dem organisiert spielenden Gegner für dessen Leistung Respekt. „Wir haben jetzt beide Pflichtspiele zu null verloren (im Pokal 0:4 gegen FC Oste/Oldendorf) – das macht mich natürlich nachdenklich“, sagt Malte Bösch. Am gestrigen Montagabend wollte er mit seinem Trainerkollegen Carsten Junge sowie Obmann Horst Wiebusch die Auftaktniederlage analysieren. Eine zweite Niederlage zum Saisonbeginn möchte Malte Bösch unbedingt vermeiden. Von seinen Spielern fordert er, dass sie nur noch im Jetzt sind und die Bezirksliga mit entsprechender Ernsthaftigkeit annehmen. Zudem erwartet er von den Spielern eine Entwicklung. Sich selbst setzt der 22-Jährige ebenso verstärkt unter Druck. „Die Landesliga-Saison ist Vergangenheit, da haben sowieso alle gesagt, dass wir chancenlos sind. Aber in dieser Saison muss auch ich mich als Trainer beweisen, muss nachweisen, dass ich auch mit solchen schwierigen Situationen umgehen kann“, sagt Malte Bösch. Am Freitag (20 Uhr) empfängt der VfL Stade den ASC Cranz/Estebrügge.

 

TSV Sievern – VfL Stade 2:0.
Im Duell Aufsteiger gegen Absteiger zogen die VfLer den Kürzeren. Im zweiten Durchgang hatten die VfLer gerade zu einer Druckphase angesetzt und durch Boris Gröne auch die große Führungschance, aber dann ließen sich die Gäste auskontern und schon war die Niederlage perfekt. Ein unzufriedener Trainer Malte Bösch bilanzierte: „Wir haben es nicht begriffen, einfach zu spielen und haben uns insgesamt schlecht verkauft. Sievern war gut organisiert und hat nicht zu unrecht die Punkte behalten.“

 

Tore: 1:0 (77.), 2:0 (90.) beide Schmidt.

 

VfL: Ramuka; von Dollen, Kamps, Vogt (80. Arends), Helmke, Zimmermann, Junge, A. Zielke (60. Hinrichs), Scheffler (70. D. Zielke), Gröne, Johnke

 

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Einwurf (Karsten Wisser)

Wir haben in der TAGEBLATT-Sportredaktion lange darüber nachgedacht. Wie nennen wir die Bezirksliga Lüneburg 4 mit ihren neun Stader Mannschaften und den beiden gefallenen Stars Güldenstern Stade und VfL Stade?


>Vor zwei Jahren hatten wir an der Superliga, der Landesliga mit damals vier Mannschaft aus dem Landkreis, viel Spaß gehabt und einen Begriff geprägt, der immer noch verwendet wird. Die zündende Idee ließ lange auf sich warten, mehrere Titel waren im Gespräch. Die Bezirksliga Lüneburg wird nun unsere Premium-Bezirksliga und wird in dieser Saison große Aufmerksamkeit genießen. Bereits der erste Spieltag verlief vielversprechend. Ein dramatisches Spitzenspiel auf der Camper Höhe, etwas überraschende Niederlagen des VfL Stade und des FC Oste/Oldendorf. Ein Ahlerstedter Samtgemeinde-Derby mit einem Harsefelder Sieg, einem Erfolg des ASC in letzter Minute, einer erwarteten Niederlage für den TSV Wiepenkathen und einem erwarteten Sieg der VSV Hedendorf/Neukloster. Diese Saison und die Premium-Bezirksliga wird viele interessante Geschichten liefern und wir freuen uns darauf, sie zu schreiben. Deshalb gibt es ab sofort in der TAGEBLATT-Dienstagsausgabe als Ergänzung zur Montagsausgabe einen zusätzlichen Bericht: „Die Premium-Bezirksliga im Fokus“.

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 Neuzugänge Saison 2013 / 2014

Name

Geb.

Position

Verein

Lennard von Dollen

1993

Mittelfeld offensiv

Güldenstern Stade

Rene Helmke

1993

Abwehr

Eintracht Immenbeck

Daniel Johnke

1991

Stürmer

FC Wischhafen

Tobias de Poortere

1994

Abwehr

VSV Hedendorf/Neukl.

Mario Scheffler

1992

Mittelfeld offensiv

SG Lühe

 

    

 

Artikel

 STADE. Der VfL Stade hat seine externen Neuzugänge für die kommende Fußball-Bezirksligasaison vorgestellt. Die wichtigste neue Personalie ist für Trainer Malte Bösch aber sein gleichwertiger Trainerkollege Carsten Junge. „Nachdem klar war, dass ich Trainer bleibe, habe ich mich sofort um Carsten bemüht“, sagt der 22-Jährige. Carsten Junge (45) ist seit fünf Jahren Jugendtrainer beim VfL Stade, der C-Lizenz-Trainer war zuletzt verantwortlich für die U18 in der Landesliga und ist Freund der klaren Worte. Malte Bösch merkte in der vergangenen Saison, als der VfL Stade als Tabellenletzter aus der Landesliga abgestiegen ist, dass er alleine an seine Grenzen stößt. „Zu zweit können wir disziplinierter, gezielter und besser trainieren“, sagt Malte Bösch. Zwei Trainer sehen mehr, vor allem habe ihn, Bösch, in der abgelaufenen Saison der Austausch mit einem Kollegen gefehlt.

Das Trainer-Team startet in die jetzt beginnende Vorbereitung mit klaren Zielen. „Wir wollen aus der Mannschaft eine Einheit formen, die Spaß am Fußballspielen hat“, sagt Malte Bösch. Carsten Junge begrüßt die Breite des Kaders und den daraus resultierenden Konkurrenzkampf. „Wenn wir auf den Schlüsselpositionen größtenteils verletzungsfrei bleiben, sind wir konkurrenzfähig“, sagt Carsten Junge. Primäres Ziel der VfL-Verantwortlichen ist, erstmal in der starken Bezirksliga anzukommen. Am Ende soll ein Platz unter den ersten Fünf herausspringen. „Alle Derbys werden sehr schwierige Spiele, gegen uns und gegen Güldenstern sind die Gegner doppelt motiviert“, sagt Malte Bösch, in dieser Bezirksliga könne „alles passieren“. Doch Malte Bösch und Carsten Junge haben schon jetzt erfreut registriert, wie „heiß“ alle ihre Spieler auf die neue Saison sind. Großer Abstiegsfrust herrscht nicht mehr vor.

Dass bis auf Torhüter Dennis Bock (wechselte wie berichtet zum Hamburger Oberligisten Barmbek-Uhlenhorst) und Dennis Wartenberg (er geht wie schon vermutet zum TuS Harsefeld) alle Spieler bleiben, sei „sehr positiv“, so das Trainer-Team. In die Vorbereitung gehen auch Torben Schlichting, Roman Rohde, Kevin Krause und Tim Hinrichs aus der zweiten Mannschaft. Zudem die Spieler aus der Zweiten, die schon in der vergangenen Saison ihre Einsätze in der Ersten bekamen: Arne Strüfing, Florian Wohlau, André Arends, Julian Zimmermann, Carsten Burkhardt und Maximilian Dahlke. Hinzu kommen die fünf externen Zugänge: Lennard von Dollen (Güldenstern), Rene Helmke (Eintracht Immenbeck), Daniel Johnke (Wischhafen), Tobias de Pootere (Hedendorf/Neukloster) und Mario Scheffler (SG Lühe). „Alles junge Spieler mit Potential“, sagt Malte Bösch.

Natürlich hätte der VfL Stade so manchen Wunschspieler nicht bekommen, sagen die rührig gewesenen Trainer. Für die starke Bezirksliga sehen sie sich aber gut aufgestellt, auch mit den Führungsspielern, die beim VfL geblieben sind. „Jetzt müssen wir lernen, das Spiel zu machen“, sagt Malte Bösch. In der Landesliga spielte der VfL reagierend. Auch die Bezirksliga ist eine Herausforderung.

Die „wichtigste neue Personalie“ steht links: Trainer Carsten Junge trainiert nun zusammen mit Malte Bösch (rechts) den VfL Stade. Externe Neuzugänge sind (von links) Tobias de Poortere, Daniel Johnke, Lennard von Dollen, Mario Scheffler und Rene Helmke.

 Bröhan

Weniger…